Unser Pferde-Kindergarten 2015


Unsere "Dülmis" Momo und Yakari

 

Momo und Yakari einjährig nach ihrer Ankunft aus Dülmen:

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Dass die Beiden im 1. Lebensjahr den Menschen nicht kannten, hatte für uns Vor- und Nachteile. Der Vorteil war, dass sie grundsätzlich mit dem Menschen nichts Böses in Verbindung brachten, der Nachteil war, dass sie aber auch nichts Gutes mit ihm in Verbindung brachten. So mussten und haben sie im 1. Jahr bei uns schon viel gelernt:

  • der Mensch kann eine Menge Vorteile, zum Beispiel in Form von Futter, bringen  
  • beim Führen am Führstrick ist der Mensch der Chef
  • dem Menschen kann ich vertrauen, er ist genauso schlau (hoffentlich) wie die Führstute
  • das Putzen tut gut, auch wenn es manchmal ziept
  • stehen bleiben ist laaaaangweeeeilig
  • Hufe geben ist noch wackelig, aber es geht
  • .......

Die Sommerzeit verbrachten Momo und Yakari zusammen mit unseren anderen Urlaubern im Herdenverband auf der Sommerwiese. Dort werden sie wieder viel lernen, diesmal von den anderen erwachsenen Pferden.

In den Wintermonaten durften die Zwei wie gewohnt gemeinsam in einer großen Box wohnen, mussten allerdings auch lernen, dass sie langsam getrennt eigene Wege gehen müssen. Besonders dem etwas sensibleren Yakari fiel es immer wieder schwer, auf seinen Kumpanen Momo auch nur für ein halbes Stündchen zu verzichten.

Zu Lernen hatten die zwei Jungspunde den Menschen als Chef - auch ohne Führstrick - zu akzeptieren und natürlich das immer noch total langweilige Stehenbleiben und putzen lassen.

 

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Mozart


Fotos aus seinen ersten Monaten:
 
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Mozart wurde am 13.06.2013 als Hengstfohlen aus der Monika (Noriker) von Martell (Rheinisch-Deutsches Kaltblut) geboren.


In diesem Sommer hatten wir die Erziehung des in die Pubertät kommenden Mozarts in die erfahrenen Hufe unserer 29jährigen Seniorin Emma gegeben. Die Beiden haben auf einer große Wiese mit Unterstellboxen gelebt.

Nach dem Sommer musste Mozart lernen, dass er den Menschen am anderen Ende seines Führstrickes in seinem Übermut nicht "vergisst".

Natürlich gehörte auch für ihn das unvermeidbare, aber ja sooo langweilige geputzt werden mit zum Lernprogramm.


 

Momo und Yakari stammen aus der einzigen verbliebenden Wildpferdeherde Europas, die in dem Naturschutzgebiet Merfelder Bruch bei Dülmen beheimatet ist.

Nur einmal im Jahr greift der Mensch notwendigerweie in das Leben der Wildpferde ein, um die einjährigen Hengste vor der Geschlechtsreife aus der Herde herauszufangen.

Am 31.05.2014 ist es uns gelungen, zwei besonders liebenswerte Hengste (inzwischen Wallache) zu ersteigern:  Momo (unser Gemeinschafspony) und Yakari (Silas Pony).

Seit dem 01.06.2014 wohnen die beiden bei uns. Sie haben unglaublich schnell eingewöhnt und genießen ihr Leben in der Ponyherde











 


 












 



 

Mozart zeigte sich in seinen ersten zwei Lebensjahren als ein sehr verspieltes, freundliches und ungewöhnlich menschenbezogenes Fohlen.

Wir können an ihm das ausgeglichene und unerschrockene Wesen seiner Mama beobachten. Zudem ist Mozart sehr gelehrig. Er macht zwar in den Trainingseinheiten nicht immer das, was er soll, wendet das Gelernte aber schnell zu seinem Gunsten an. So öffnet er problemlos Tore (Apportier-Übungen) und lässt die ganze Ponyherde frei auf dem Hof herumspazieren.



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